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Projekt: Heimkino pt. 2

11. November 2009

Ich beendete den ersten Eintrag dieser Reihe damit, die Seitenteile fein akribisch zu sortieren und zu beschriften. Das ist natürlich toll, macht aber noch lange keine fertigen Gehäuse. Also schleppte ich die Platten aus meiner WG die 60km insHotel Mama. Nun wurde dann auch die tolle Ponal-Pulle geöffnet und damit begonnen, die vereinzelten Teile zusammen zu setzen.

Das Tolle an diesem Arbeitsschritt war, dass ich erstmals das Ausmaß der beschissenen nicht so gelungenen Baumarktzuschnitte begutachten durfte. Also mal ganz im Ernst: Wenn ein Toom-Sägemann-Angestellter zehn mal (!) ein Teil mit identischen Abmessungen Teil zusägt, dann sollte er nach gesundem Menschenverstand auch nur ein einziges mal die Säge „konfigurieren“ müssen.

Warum verfi***** um Gottes Namen sind dann einige dieser Zuschnitte 3mm (!!!) kürzer als die anderen? Was haben die dem Bitte in den Tee gekippt? Zur Strafe werde ich dann wohl nächste Woche einige Artikel im Toom verstecken oder sowas! Es wäre ja nicht so schlimm, wenn die Teile insgesamt zu lang wären.. aber so bedeutet das wieder eine erhebliche Mehrarbeit (Schleifen, Spachteln, Schleifen, Spachteln,…). Tja, offenbar muss ich damit jetzt wohl oder übel leben.

Es dauerte dann nicht sonderlich lange, und die ersten Speaker waren in ihrer Grundgestalt fertiggestellt. Nach einer kurzen Trocknungszeit vor’m Kamin gings dann auch direkt in unseren Handwerksschuppen. Dort angekommen, wurden dann eine gefühlte (und tatsächliche) Ewigkeit die Fehler vom Zuschnitt weitestgehend mit einer seltsamen Holzspachtelmasse ausgebessert.

Nachdem die Spachtelmasse schließlich ausgehärtet war und ich mit dem Dad’s Schleifgerät drübergerattert bin, ist natürlich die Hälfte der Spachtelmasse wieder abgeplatzt. Also das Ganze Spiel von vorne. Nach schätzungsweise 400 Arbeitsstunden sah das Ergebnis dann letztlich ganz anständig aus.

Ich hoffe nur, dieses Spachtelzeug hält auch für die Ewigkeit und bröselt nicht nach zwei Monaten wieder ab.

Zurück ins Wohnzimmer. in Wohnzimmer ist nämlich der ideale Ort für Handwerksarbeiten müsst ihr wissen! Da hat man nen Fernseher, immer was zu essen, es ist warm und man hat Computer! Das alles benötigt man nämlich dringend bei Handwerksarbeiten.

Der Gedanke „ohoh das Zeug bröselt bestimmt bald ab“ ließ mir keine Ruhe und deshalb hab ich die Stellen, an der ich gespachtelt habe, dann schliesslich noch mit irgend einem Lack (in meinem Fall „grau“) übergepinselt. Ob es was bringt oder nicht…. wer weiss das schon. Ich hab’s jedenfalls getan.

Natürlich hab ich den Lack im Wohnzimmer trocknen lassen. Das riecht ja schließlich ganz toll und so.

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