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Ostern, verdammt nochmal.

24. April 2011

Der Ostern ist eine mittlerweile ausgestorbene Filmgattung aus der guten alten DDR, die ein konkurrierendes Gegenstück zum Western darstellte, international aber vollkommen zu Unrecht ignoriert wurde. Während der Wunsch „Frohe Ostern“ zumindest zeitweise in Gebrauch ist, bleibt der Wunsch nach „Traurigen Western“ in der Regel unerfüllt.

Wortherkunft

Das Wort Ostern leitet sich aus dem Emblen der DDR-Filmindustrie ab, dass wie ein O geformt war und in der Mitte einen Stern besaß (der so genannte O-Stern). Als Vorbild für diese mutige Wortschöpfung diente das Emblem der US-Filmindustrie – ein zum W geformter Stern -, woher sich im Übrigen auch der Name Western ableitet (der so genannte W-Stern). Der A-Stern kann dagegen in freier Wildbahn beobachtet werden.

Konzept

Der Inhalt eines Osterns ist weitgehend einfach gestrickt und in seiner Grundstruktur dem des Westerns nicht unähnlich: kahlköpfige sowjetische Kuhtreiber mit bösem Blick jagen einander in nachgebauten alten FIATs bei Regenwetter und Eiseskälte. Während sie durch ihre schlechten Zähne Flüche und Zigarilloqualm ausstoßen, rotten sie nebenbei die Ureinwohner mehrerer abtrünniger Satellitenstaaten aus und tauschen heimlich US-Dollar. Zum Schluss siegt immer die gute Mutter Partei, und alle Darsteller stellen sich in einer Reihe auf und singen 东方红.

Quelle: Stupidedia

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Discussion about this post

  1. wusel sagt:

    🙂
    du hast die Ospen vergessen!! da summmen im Ostern immer Ospen rum. im western sind es ja Wespen.

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