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2014

6. Januar 2014

Somit hätten wir wieder ein Jahr hinter uns gelassen. Ich hoffe ihr habt einige eurer Wünsche erfüllen können und werdet 2014 eine richtig gute Zeit haben.

Das vergangene Jahr war für mich eher durchwachsen, obwohl es ursprünglich äußerst lustig eingeleutet wurde. Kurzes Replay: Zu Silvester fuhren Stephie und ich ziemlich spontan (und verplant) mit einer Schaufel, einem Sack Kohle, Pringlesdosenlautsprecher, Fleisch, Axt und Taschenlampe zu den Externsteinen, um dort zu grillen. Doof nur, dass es nieselte und darüber hinaus arktische Temperaturen vorherrschten. So froren wir uns den Arsch ab und versuchten verzweifelt, irgendwie im Wind ein Feuer zu entzünden. Stühle hatten wir keine, deshalb saßen wir auf nassen Decken und Müllsäcken. Statt Feuer ernteten wir Rauch. VIEL Rauch, der unaufhaltsam in unser Gesicht geweht wurde und fast einen psychedelischen Bewusstseinszustand in unseren Gehirnen auslöste. Gegen 00:40 Uhr fuhren wir dann halb erfroren und hunger leidend zurück und ernährten uns vom Grillgut, welches ich in der Pfanne zubereitete.

Im Januar startete dann eine wundervolle Kündigungswelle bei meinem Arbeitgeber, von der auch ich betroffen war. Allerdings arbeite ich noch immer dort. Seltsam, in der Tat – Mehr soll an dieser Stelle aber nicht erwähnt werden. Auf jeden Fall hat hat dieses Ereignis vieles in mir ausgelöst und mir darüber hinaus einiges an Lehrgeld eingebracht. Lehrgeld, mit dem ich mir hoffentlich dieses Jahr etwas großes ähm… „schenken“ werde.

Im Februar verstarb ein ehemals guter Freund aus meiner Jugend an Hirnhautentzündung und Blutvergiftung aufgrund einer Meningokokkeninfektion. Die Nachricht von seiner Mutter traf mich wie eine Faust ins Gesicht. Wir waren alle absolut fassungslos und kaum in der Lage, einen auch nur ansatzweise passablen Text auf die Trauerkarte zu bringen. Noch immer beschäftigt mich dieser Tag.

R.I.P.Torsten.

Auch der Rest des Monats war weniger erfreulich. Zum Einen spielte ich mehrmals den Umzugshelfer und zum Anderen wurde ich zusammen mit meiner Freundin vom Norovirus heimgesucht, der, gelinde gesagt, das widerwärtigste Virus dieser Welt sein muss. In meinem ganzen Leben hatte ich noch nie so einen aggressiven Würfelhusten. Wir brachen, würgten und speihten um unser Leben. Selbst wenn der Mageninhalt längst nicht mehr existent war, kotzen wir weiter. In der zweiten Nacht schlief ich auf dem kalten Badezimmerboden, weil ich es einfach nicht mehr gepackt habe, mich zurück ins Bett zu schleppen. Es war die totale Eskalation.

Im April besuchten wir das, in meinen Augen und Ohren, coolste Festival dieses Planeten – Das Desertfest in Berlin. Zu dem Festival gibt es hier einen eigenen Eintrag, also erspare ich mir die Wiederholungen.

Einen Urlaub gab es ebenfalls – Und zwar im Juni. So besuchte ich zusammen mit meiner Dame das schöne Prag. Der Urlaub war prächtig – wenn auch sehr touristenüberlaufen. insgesamt war es aber eine wirklich sehr tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Zudem speisten wir in einem der besten Restaurants, das Prag zu bieten hatte. Mehr dazu gibt es in diesem Blogpost auf apfelma.de (übrigens sehr lesenswert!).

Der zweite Urlaub war dann das With Full Force. Zwar war es insgesamt eines der schlechteren Jahre, aber Spaß hat es dennoch gemacht. Ich sah Kvelertak, Knorkator und Parkway Drive – Grund genug also, das Festival als lohnenswert abzuhaken. Der Überraschungsauftritt war allerdings Korn. Auch wenn ich mit der Entwicklung dieser Band absolut nichts anfangen kann und jedes Release nach der „Life is Peachy“ verdamme, war der Lifeauftritt eine wahre Pracht. Wirklich, ganz im Ernst. Selbstverständlich blieb auch die jährliche Katastrophe nicht aus. Zwar schlugen keine Blitze in greifbare Nähe in unseren Zeltplatz und wir mussten uns auch nicht vor herumfliegenden Grills in Sicherheit bringen, aber ein bisschen Überschwemmungskatastrophe war dennoch zu spüren. Der Wohnort meiner „Schwiegereltern“ wurde sogar evakuiert und es stand einige Zeit in den Sternen, ob das WFF überhaupt stattfinden wird. Eine Mückenplage blieb trotz Ankündigung aber (zum Glück) aus.

Im Juni startete meine Detlef D! Soost Diät. Es gab nur noch Fleisch, Fett, Eier, Fett und Fleisch und es war ziemlich erfolgreich. 10 Kilo habe ich abgenommen – toll. Inzwischen sind zwar drei Kilo wieder draufgefressen, aber irgendwas is‘ ja immer. Parallel zur Diät bin ich täglich Rad gefahren. Das war fantastisch – ich liebe Mountainbiking und freue mich schon wieder auf die Sonne.

Im Juli kaufte ich mir ein MacBook Air und bin hin und weg vom dem Ding. Was auch immer ich hier gegen dieses Gerät geschrieben habe (habe ich eigentlich wirklich?) – vergesst es. Es ist das beste Notebook, dass ich jemals besessen habe.

Das eigentliche Highlight fand allerdings im August statt, denn ich wurde Papa – Katzenpapa. Und Stephie wurde Katzenmama. Stephie mochte keine Katzen, bis sie Katzenmama wurde. Im August. Seit dem ist sie vollkommen katzenkaputt. In etwa so wie meine Wohnung – die ist nämlich auch katzenkaputt. Aber bei all der Zerstörung, die diese Viecher hinter sich lassen, liebe ich die Beiden. Es sind tolle Katzen. So majestätisch, so animalisch. So strunzdoof, naiv und bescheuert. Zwei richtig pubertierende Rotznasen, die mich jeden Tag beschäftigen und in die Irre treiben. Und nun müssen Papa und Mama langsam wirklich mal zusammen wohnen, damit das Irrenhaus endlich mal komplettiert wird.

Weiter im Text: Es gab auch Kultur in Form eines Tarzan-Musicals in Hamburg. Die Karten dazu schenkte ich der Erdbeerprinzessin zu ihrem Geburtstag. Auf dem WFF erfuhr ich dann, dass ein Ex-DSDS Gewinner dort den Hauptprotagonisten (Tarzan, wer hätte es gedacht) spielt, und ich bekam bereits kalte Schweißanfälle. Die Bedenken waren aber zum Glück unbegründet, da Tarzan eine Perücke trug und wir insgesamt zu weit entfernt saßen. Somit konnte man man Alexander Klaws nicht eindeutig identifizieren und wir genossen die Vorstellung. Tarzan ist großartig! Sofern ihr euch das Musical noch nicht angeschaut haben solltet, müsst ihr das unbedingt nachholen. Ernsthaft – Das lohnt sich.

Im September hatte ich Geburtstag und der Helium-Spongebob-Luftballon liegt hier immer noch im Badezimmer rum. Der ist zwar nicht mehr schön, aber die Katzen finden das Ding geil. Also bleibt er da, weil ich ein guter Katzenpapa bin, müsst ihr wissen.

Im Oktober habe ich das goldene Sportabzeichen, sowie dem Rettungsschwimmer gemacht. Weil ich’s kann. Und aus anderen Gründen.

Die folgenden Monate arbeitete ich mich dann zu Tode und kaufte mir von den beglichenen Rechnungen einen rational nicht zu rechtfertigenden Plattenspieler, einen ganzen Arsch voller Vinyls, eine zweite Philips LivingColor, zwei Ikea-Billo-Irgendwas-Quadratfachschränke, einen Ikea Couchtisch und ne Playstation 4 (Gott habe sie selig).

Im Dezember zerstörte ich mir dann, wie jedes Jahr, die übrig gebliebenen Gehirnzellen durch einen kollektiven Videogame- und Energydrinkmarathon mit dem guten Onkel Tim. Dieses Jahr wählten wir das Remake vom Shadow Warrior – wohl auch, weil wir zusammen mit Torsten, unsere halbe Kindheit an dem Game verschwendet haben. Und ohne zu übertreiben: Shadow Warrior ist der mit kilometerweitem Abstand beste (Retro-)Shooter der letzten 10 Jahre.

Das, meine Damen und Herren, war mein Jahr 2013.

Frohes Neues!

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Discussion about this post

  1. Erdbeerprinzessin sagt:

    Also der Knopfler. Der war auch toll. ;D
    Danke, dass du mir (wieder) so eine gute Zeit beschert hast. :*

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