Der Hermes-Bote hat ganz schön auf sich warten lassen und ich saß schon relativ angenervt zuhause rum, weil die Teile schon wieder nicht kommen wollten. Irgendwann schellte die Türklingel dann wider erwarten doch noch und ich nahm das riesige Paket, auf dem dick und fett „Intertechnik“ abgedruckt war, in Empfang. Es folgte das Auspacken und Sortieren der Komponenten.


Zwischenzeitlich war ich dann noch bei einem *räusper* Tischler, der mir dabei behilflich sein sollte, die Fräsungen an den Gehäusefronten vorzunehmen. Letztlich kam dabei heraus, dass er mir zwei komplette Gehäuse komplett versaute. Der Typ hat allen Ernstes ohne Fräszirkel die Einlassungen in der Front vorgenommen. Dabei entstand so ziemlich alles, nur kein vernünftiger Kreis. Als er sich die Scheiße dann letztlich noch bezahlen lassen wollte, hätte ich ihm am liebsten die Werkstatt abgefackelt, sah von diesem Vorhaben allerdings ab und beließ es dabei, ihm kein Geld für die Fuscherei zu geben.

Naja, zurück zur Weiche. Der Kram macht sich ja bekanntlich nicht alleine. Also suchte ich meine Löt-Utensilien, sowie Abisolierzange und Heisskleberdingenskirchen zusammen. Gegen 16 Uhr fing ich damit an, die Frequenzweichen aufzubauen. Irgend wann dachte ich dann „Poah! is bestimmt schon 22 Uhr oder so.“ Tatsächlich war es dann aber bereits 1:45 Uhr. Tolle Wurst (mhmmmm.. Wurst! Aber zum Kochen war es nun leider zu spät).

Hier das Ergebnis dieses wundervollen, verregneten Mittwochs:

Nach dem Aufbau musste ich dann natürlich gleich noch einen kleinen Testlauf vollziehen. Schließlich hab ich sowas noch nie zuvor gemacht und hatte Bedenken, dass sich irgendwo Fehler eingeschlichen haben könnten. Ich tüddelte die Bauteile also provisorisch irgendwie an die Bauteile und habe direkt mal eine Runde Bolt Thrower laufen lassen.

Und, oh Wunder, es funktionierte! Der Sound klingt zwar leicht grotesk, allerdings fehlen ja noch die Gehäuse, Dämmungen und der sonstige Krempel. Ich bin echt guter Dinge, dass dieses Unterfangen fruchten wird!