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ello.co

8. September 2014


Am Freitag stellte der gute Markus G. Sänger mir liebenswerter Weise einen Invite für die ello.co Beta zur Verfügung. Ich schaute mir die Bude daraufhin einige Zeit an und kam zu dem Fazit, dass ich kein Fazit nennen kann, da ich a) den Sinn hinter ello.co nicht verstehe und b) nicht verstehe, welchen zusätzlichen Nutzen mir dieser Dienst überhaupt bieten soll.

  • You are not a product. Das sagen sie alle am Anfang.
  • No Ads. Auch schon mal gehört.
  • Keine Zeichenbeschränkung. Hallo Facebook.
  • Followerprinzip. Hallo Twitter.

Wie gesagt. Mir erschließt sich die Existenzberechtigung von ello.co nicht. Eventuell übersehe ich ja etwas, aber bis dahin zitiere ich mich einfach mal selbst:

5. September 2014

Scheint ja im Trend zu sein, den Inhalt vom Telefon-Homescreen in den Blog zu kippen. Jetzt will ich auch mal. Von links nach rechts:

Fantastical 2: Ersetzt bei mir den iOS Kalender, sowie die iOS Aufgabenverwaltung. Nutze ich extrem oft, daher befindet sich das Teil auch an erster Stelle auf dem Screen.

Photos: Für Fotos *hust*. Ich mag die App nicht, weil das Ding unglaublich beschissen in der Benutzung ist. Ich hatte allerdings bis heute keine Lust, mich nach einer Alternative umzusehen. Um geschossene Fotos anzuschauen (und ggf. zu löschen) reichts aber auch. Ausserdem kommt bald mit iOS 8 eine runderneuerte Version.

Wunderlist: Die To-Do App meiner Wahl. Eigentlich nutze ich das Teil aber eher, um mir interessante oder wichtige Dinge (Filme, Musik, Schulden, o.ä. zu merken). Ich probiere pausenlos irgendwelche Alternativen aus, lande aber letztlich immer wieder bei Wunderlist. Zudem ist die App kostenlos und erlaubt es einem, seine Listen mit Anderen zu teilen.

Evernote: Sollte bekannt sein. Nutze ich hauptsächlich zum sichern von Rechnungen. Ich bin nämlich nicht dazu in der Lage, Rechnungen und Quittungen in Printform in seltsamen Ordnern abzulegen und im Schrank zu verstauen. Schaffe ich nicht. Muss das alles digital haben. Dazu mache ich per Scanner Pro direkt nach einem Einkauf ein Foto vom Bon, erstelle automatisch ein PDF davon, schubse das Bild zu Evernote hoch und schmeiße den Kaufbeleg in den Müll. Klappt hervorragend und ich freue mich immer wieder aufs neue, wenn ich innerhalb von 3 Sekunden einen 4 Jahre alten Kaufbeleg ausgrabe(n kann).

Reeder 2: Sobald ich einen Blog oder eine Seite als interessant erachte, abonniere ich diese per RSS in Fever° und werde anschließend immer auf dem aktuellen Stand gehalten. Ich kann mir Beiträge favorisieren, zu Readability rüberwerfen oder als gelesen markieren. Das ist großartig und ich kann Menschen nicht verstehen, die tatsächlich noch Webseiten ansurfen, um sich die neuesten Beiträge durchzulesen. Ich würde bekloppt werden.

Instacast: Ich bin süchtig nach Podcasts. Inzwischen höre ich diese sogar öfters als Musik – Jedenfalls am Handy. Um meine Podcasts zu verwalten (inzwischen sind das an die 60 Stück), nutze ich Instacast vom deutschen Entwickler Martin Hering. Auch hier teste ich ständig Alternativen, da mir Instacast eigentlich viel zu überladen ist. Aber auch hier kehre ich letztlich immer wieder zurück.

Day One: Ursprünglich fand ich die Idee, eine Art Tagebuch am iPhone zu führen, ziemlich bescheuert. Dann wurde die App allerdings anfang des Jahres kurzzeitig verschenkt und ich hab dann doch mal reingeschaut. Was soll ich sagen? Day One gefällt mir, und bisher habe ich so ziemlich regelmäßig „Buch geführt“. Ich glaube, in ein paar Jahren (sollte ich solange durchhalten) könnte das noch recht interessant werden.

Google Maps: Kurzum – Die hauseigene Kartenapp von Apple ist beschissen. Ich wäre garantiert schon des Öfteren beim Autofahren verstorben, wenn ich mich von „Karten“ hätte leiten lassen. Entweder hätte ich ein Atomkraftwerk gerammt, wäre mitsamt Gefährt in die Elbe gefallen oder schlicht und ergreifend während einer Umleitungsphase verhungert. Google Maps hingegen bringt mich (fast) immer ans Ziel.

Tweetbot 3: Der beste Twitterclient auf diesem Planeten. Geile Gestensteuerung, flott, hübsch und mit eingebautem Mutefilter. Wenn jetzt noch ein automatischer Selfieblocker eingebaut wird, bin ich wunschlos glücklich. Leider gibts von dem Ding noch immer keine aktualisierte iPad Version.

Instagram: Ich fotografiere mein Essen und unsere Fellärsche. Dafür nutze ich Instagram.

Runtastic Pro: Für Sportkrams. Seit rund einem Jahr fahre ich sehr fleissig Fahrrad und geh‘ auch dann und wann mal eine Runde Joggen. Aufgrund eines Battles mit einem Arbeitskollegen habe ich sogar ein Premium-Abo angeschlossen. Ich führe übrigens gnadenlos.

Launch Center Pro: Mit Launch Center Pro ist es möglich, komplexe Befehlsketten für alle möglichen Aufgaben zu erstellen. Um ehrlich zu sein, habe ich mir die App während eines Deals gekauft und seitdem nicht eingerichtet. Das Ding liegt auf meinem Homescreen, damit ich stetig dran erinnert werde, mich doch mal damit auseinanderzusetzen.

1Password: Ohne 1Password würde ich wie ein Käfer strampelnd auf dem Rücken liegen. Ich habe durch die Bank sämtliche meiner Passwörter generieren lassen und keines davon wiederholt sich. Mit 1Password bin ich nun in der großartigen Situation, mir kein einziges Login mehr merken zu müssen. Diese App ist ein Segen und ich bin so begeistert, dass ich mir für jedes erdenkliche Gerät eine Lizenz zugelegt habe.

use Folder: Hier kommt alles rein, was ich für sinnvoll (oder halbwegs sinnvoll) erachte, aber nicht ständig benötige. Finanzblick; KptnCook; YouTube; Google Docs; Scanner Pro; Remote; Battle.net Authenticator; Spotify; Writer Pro (fantastisch! Allerdings eher auf iPad oder Mac); Crate Digger (Discogs Verwaltung); eBay Mobile; Amazon; Tempo (bestes Metronom überhaupt); DB Navigator; Google Analytics; Playstation; WordPress; Flickr; Pedometer; Hyperlapse; Vine; Withings; Headspace; Find My Car (könnte eigentlich auf den Homescreen… mh); Tumblr.

play Folder: Nunja. Spiele eben. Ingress; Threes; Tiny Wings (noch immer mein Fav); Duet (hat mir der Unearned empfohlen und ich liebe es); Bitless (holy fuck!); King of Math (gegen geistige Verkalkung); Canabalt; Dots; Two Dots; Bicolor.

Phone: Damit kann man telefonieren.

messenger Folder: Ich HASSE Messenger und trotzdem hab ich alle wichtigen auf meinem Handy. Warum? Weil jeder Honk einen anderen nutzt, bzw bei WhatsApp rumhängen, ich Whatsapp aber nicht mehr nutzen will. Inhalt: Google Hangouts; iMessage; Facetime; Skype (absolute Seuche); Threema.

Mail: Ähm, ja.

Safari: Für Interweb.

 

Hyperlapse

27. August 2014

Was Microsoft vor mehreren Wochen als Technik-Demo der Menschheit präsentierte, wirft die Facebooktochter Instagram jetzt kurzerhand auf den Markt.

Traditionally, time lapse videos depend on holding your phone or camera still while you film. Hyperlapse from Instagram features built-in stabilization technology that lets you create moving, handheld time lapses that result in a cinematic look, quality and feel—a feat that has previously only been possible with expensive equipment.
blog.instagram.com

Hier mal mein gehyperlapster Arbeitsweg, liebevoll untermalt von unfassbar fesselndem, gemafreiem YouTube Reggae.

Analogue

22. August 2014

Ich filmte meinen Plattenspieler beim Musikmachen, während selbiger von bunten Philips Lampen bestrahlt wurde. Das Ganze, weil ich Plattenspieler mag.

Meine Timeline, Deine Timeline.

20. August 2014

 

[…] when we identify a Tweet, an account to follow, or other content that’s popular or relevant, we may add it to your timeline. This means you will sometimes see Tweets from accounts you don’t follow. We select each Tweet using a variety of signals, including how popular it is and how people in your network are interacting with it. Our goal is to make your home timeline even more relevant and interesting.
deathnote.wikia.com

Informationen, die ich erhalte, ohne sie jemals bestellt zu haben, sind für mich grundsätzlich Spam. Und generell stellt jegliche Art von Timeline Algorithmus den eigentlichen Sinn des Nachrichtendienstes stark in Frage. Sämtliche Entscheidungen der letzten Monate zeugen eigentlich nur davon, dass Twitter sein eigenes Produkt nicht versteht.

Planet Cat

Owen Mundy hat diverse Internetplattformen nach dem Stichwort “Cat” durchsucht, diese nach Geodaten gefiltert und daraus eine Weltkarte erstellt.

Guter Mann.

22. Juli 2014


Momentan schaue ich zum zweiten mal die Anime-Serie Death Note. Im Verlauf meines Studiums drängte mich mein damaliger Mitbewohner fast täglich dazu, dieser Serie eine Chance zu geben und ich weigerte mich stets, denn der Begriff Anime implizierte für mich all das, was ich nicht haben wollte.

Irgendwann versuchte ich mich aufgrund exorbitanter Langeweile aber doch daran und war gebannt wie nie zuvor. Und auch heute, beim Zweiten Durchlauf, fasziniert mich dieses Teil immer noch gnadenlos. Es ist beeindruckend, wie durchdacht, spannend, intelligent und bösartig Death Note ist. Ich möchte mehr davon.

The human whose name is written in this note shall die.
deathnote.wikia.com

Leider habe ich es bis heute nicht geschafft, andere Menschen – außer meine liebe Dame – dazu zu bringen, sich das Teil anzuschauen. Entweder sind sie zu sturr und haben die gleichen Vorurteile wie ich damals, oder sie kennen (und vergöttern) diese Serie sowieso bereits seit Jahren.

failed.

14. Juli 2014

Es gibt Tage, die wiegen so schwer und tragen eine solche Wichtigkeit in sich, dass diese zu umschreiben einer autorischen Höchstleistung bedarf. Tage, die nicht nur ein einzelnes, kleines Leben bestimmen, sondern eine Zukunft – Deine Zukunft und die Zukunft deines Spiegelbildes.

Und manchmal scheint alles so greifbar. Und manchmal verkennst du die Distanz und fällst. Hoffnung wird zu Verweiflung. Freude zu Angst. Und so schaue in den Spiegel und vermisse das Spiegelbild.

What’s on your mind?

4. Juli 2014

Dieses Video bringt das Thema Facebook wunderbar auf den Punkt und veranschaulicht unter anderem, warum ich bei dem Verein seit einigen Monaten nicht mehr mitmache.

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