Hin und wieder blogge ich etwas. Das ist okay. Manchmal sind die Inhalte, die ich so veröffentliche, nichts weiter als in harmlos anmutenden Wörterfassaden versteckte Hasspredigen. Das ist auch okay – Ich bin halt so und ergötze mich in erster Linie an Dingen, die mich ankotzen. Ich erlebe auch viele schöne Sachen, über die ich aber nicht blogge. Zum einen interessiert es sowieso Niemanden und zum anderen verspüre ich bei schönen Dingen eher selten den Drang, euch daran teilhaben zu lassen.

Heute ist es allerdings anders, denn dieser Blogpost behandelt eine kürzlich eingetretene Begebenheit, mit der ich mich in gewisser Weise selbst loben kann. Viel mehr Lob gebührt allerdings einer völlig anderen Person, die ich im Folgenden nicht namentlich erwähnen werde. Die besagte Person Sonja hat mir vor einiger Zeit eine E-Mail geschickt (nichts spannendes),… und zwar über das Kontaktformular dieser Website (total phänomenal – es funktioniert!). In der Mail hat Sonja die Person mich darum gebeten, ihr doch auch so ein selbst gemachtes Puma Pedalboard zu bauen und ich schrieb ihr zurück, dass ich keine Zeit dafür habe. Das war noch nicht einmal gelogen. Ich habe ihr allerdings ein paar oberflächliche Tipps mit auf den Weg gegeben und gesagt, sie soll es doch mal selbst versuchen.

Anschliessend war Funkstille. Heute erreichte mich wieder ein Mail von Sonja der Person und Sonja die Person bedankte sich stolz bei mir und offenbarte mir ihr Machwerk, an dem sie nun mehrere Monate/Wochen/ichhabüberhauptkeineahnung gewerkelt hat. Das Ergebnis ist grandios und toppt meinen Entwurf um Längen!

Ich schreibe diesen Blogpost, weil ich wirklich begeistert davon bin, was sie geleistet hat. Ich schreibe diesen Post auch, damit die anderen Leute da draussen vielleicht ebenfalls mal ihren Arsch hochkriegen und etwas anfangen selbst zu verwirklichen, ohne ständig zu denken „das bekomm ich ja nie hin, ey“. Irgendwie hat nämlich die ständige Fragerei, welche ich in diesem Post bereits ansprach noch immer nicht nachgelassen und ich denke mir nach wie vor „meine Güte Person x – tu‘ es doch einfach, Herrgott noch eins!“

In diesem Sinne… großartig liebe unbekannte Sonja!
Haste saugeil hinbekommen. Bitte für mich dann auch genau so eins (in blau).