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Liebster Award

24. Dezember 2015

Gerade kam eine Mail über das Kontaktformular dieses Blogs rein. Da bin ich erstmal kurz mittelmäßig erschrocken weil ich nicht geglaubt hätte, dass dieses Ding tatsächlich funktioniert. Als ich den kalten Schweiß von der Stirn wischte, las ich die Mail von Onkel Phil (fry2k.de). Da stand irgendwas von Kettenbrief und Nominierung und das ich da mitmachen soll und dann hab ich schon wieder keine Lust mehr gehabt.

Aber hey, ich habe seit einer gefühlten Ewigkeit nix mehr in dieses Internetding reingeschrieben (bis auf die Aktualisierung meines Impressums) und das is ja irgendwo auch ein bisschen traurig. Außerdem kam die Bitte von Phil und Phil ist eine ziemlich töfte Person… und der Grundgedanke dieses „Kettenbriefs“ ist im Grunde recht nett.

„Der Liebster Award ist eine Blogartikelserie, in der sich Blogger gegenseitig 11 Fragen stellen und weitere Blogs mit neuen Fragen nominieren. Das Ziel ist die Vernetzung untereinander und die Leser können so mehr über den Blogger und seine Beweggründe erfahren.“

Also gar nicht so verkehrt. Kann man machen. Also mach ich mal.

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boysetsfire

12. Juni 2015

boysetsfire Tickets

Es gibt ein paar wenige Bands, die ich noch nie zuvor live erlebt habe und immer live erleben wollte. Neben Pantera ist boysetsfire eine davon. Gut, Pantera wird sich wohl niemals wieder ergeben (R.I.P. Dimebag!), aber bei bsf sieht die ganze Sache schon wieder anders aus, denn vor einigen Jahren gab es eine Reunion und seitdem wird wieder fleissig getourt. Im vergangenen Jahr konnten wir leider keine Karte mehr ergattern, aber wenn man dem lieben Markus G. Sänger Glauben schenken darf, muss es fantastisch gewesen sein.

Im Oktober werden wir uns dann einen eigenen Eindruck machen und das wird ganz bestimmt sehr groß!

Fernöstliche Kultur

28. April 2015

Vergangene Woche urlaubte ich für einige Tage in der östlich gelegenen Zwischendimension unserer Galaxis. Dort, wo selten ein Mensch seinen Fuß auf Gottes Boden setzt. Dort, wo aktuelle filmische Werke auf Betamax released werden, wo Pommes noch als Kartoffelstreifen bezeichnet werden und dort, wo das Telefon noch auf seine Einführung wartet. Um es zu präzisieren: In Zwickau.

Nein, im Ernst. Ich war im Osten unterwegs und es hat mir sehr gut gefallen. Die Zeit im Elternhaus meiner Dame ist zwar stets mit exorbitanter Gewichtszunahme verbunden, aber das ist im Grunde völlig in Ordnung, weil es dort stets wahnsinnig gut schmeckt und ein Haufen netter Leute anzutreffen sind.

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Microsoft stampft den IE ein.

17. März 2015

 

„While Microsoft has dropped hints that the Internet Explorer brand is going away, the software maker has now confirmed that it will use a new name for its upcoming browser successor, codenamed Project Spartan.“
the verge

Und alle so: Yeah!

afx für onpsx

Privat geht bei mir im Grunde nicht mehr wirklich viel hinsichtlich kreativer Taten. Nicht, weil ich die Tools verlernt habe, sondern schlicht und ergreifend aus dem Grunde, weil ich meinen Hintern nicht mehr hoch kriege. Abends habe ich weder die Muße, noch den Drang dazu, mich erneut an den Rechner zu setzen und irgendetwas zu tun.

Nun machte ich allerdings Bekanntschaft mit einigen Herren aus dem OnPSX.de Board und weil die da alle so lieb sind (und dort so ziemlich alles unter aller Kanone aussieht) habe ich mich dann doch mal kurz aufgerafft und den Jungs nen kleines Youtube-Intro zusammengeschraubt. Nix wildes, aber besser als das Windows-Movie-Maker-Zeug was die vorher hatten. Das Intro wird dort nun für die Quicklook- und Review-Videos genutzt und meine 3D-Sphere Animation aus alten Tagen hat nun doch noch mal einen sinnvollen Verwendungszweck gefunden.

*pieeep* ist ein tolles Spiel!

11. Februar 2015

Neulich kaufte ich *pieeeep* für die PS4, obwohl ich kaum Interesse an dem Titel hatte. Gamestop hatte das Game für zwei Stunden falsch im Online Store verlinkt und so erhielten die Käufer des Season Passes (20$) den Code für die Vollversion (59$) und Käufer der Vollversion einen Code für den Season Pass.  Das war sehr schön und zum Glück wies mich @tommyfare gerade noch rechtzeitig darauf hin. Einige Tage später wurde dann zusätzlich noch seitens Sony der Season Pass (den ich ja ursprünglich kaufen wollte *hust*) auf meiner Playstation freigeschaltet. Großartig. Der entsprechende Gamestop-Mitarbeiter wurde sicherlich gesteinigt, gevierteilt und im Wald verscharrt, aber das ist für mich völlig in Ordnung, weil Gamestop sowieso doof ist.

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Islam Allahgie

21. Januar 2015

Es ist immer wieder aufs Neue interessant zu beobachten, welche Bildungsmissstände in unserer ach so aufgeklärten Gesellschaft dazu führen, dass sich haufenweise intelligenzinvertierte Dumpfbacken dazu veranlasst sehen, sich versammeln zu müssen und gegen einen Feind zu wettern, dem sie noch nie begegnet sind. Und das Ganze unter der „Herrschaft“ eines offensichtlich grenzwertig bescheuerten Oberhauptes. Irgendwie riecht das alles ein bisschen nach der Zeit vor Hitlers Machtergreifung.

Aus der Unzufriedenheit mit sich selbst, erwächst der Hass auf das Fremde, als Ablenkung, um sich mit den eigenen Unzulänglichkeiten zu befassen. Ein imaginärer Feind wird auserkoren und mit aller Kraft bekämpft. Ein Ventil, oder wie auch immer man das beschreiben will. Unsere wunderbare Medienberichterstattung, sei es nun RTL oder Bild, erledigt schließlich den Rest, indem ständig und dauerhaft intransparent über den Islam, Kopftücher, wild-um-sich-ballernde-nicht-deutsche oder weiß der Teufel gesendet wird. Komplexitätsreduktion ist das Privileg der Privaten. Schließlich muss der fettleibige Dschungelcamp-Fan in seiner nikotinvergilbten Wohnhöhle zwischen Fliesentisch und Tiefkühllasagne das Ganze auch geistig verarbeiten können. Bloß nicht zu viele Infos, lieber auf das Wesentliche beschränken. Alles quillt über vor kognitiven Dissonanzen und jede einzelne Berichterstattung bestätigt nur dass, was sowieso alle hören wollen.

Und auf einmal steht da ein Lutz Bachmann in der Glotze vor einem potentiellen Millionenpublikum, lamentiert fröhlich vor sich hin und scharrt innerhalb kürzester Zeit eine exorbitant große Gefolgschaft hinter sich zusammen. Unser kleiner Österreicher hätte sich damals bestimmt über solch wundervolle Möglichkeiten gefreut. Schöne neue Welt.

Lutz Bachmann unter ungünstigen Lichtverhältnissen. (Foto: Arno Burgi/dpa)

Lutz Bachmann unter ungünstigen Lichtverhältnissen. (Foto: Arno Burgi/dpa)

Letztlich stehen sie dann da. In Reih‘ und Glied. Die Pegidioten. Und sie schreien, geifern, brüllen, singen, halten Schilder hoch und retten das Abendland vor der fremden Bedrohung. Alles ist völlig okay – das eigene, verachtenswerte Handeln relativiert sich durch die Masse. Das Einstehen für eine verkorkste, fragwürdige Ideologie verteilt sich auf jedes kleine Individuum innerhalb der Gruppe. Und plötzlich scheint ist es alles überhaupt gar nicht mehr so schlimm, sondern total patriotisch und sinnvoll und die Anderen tun ja alle das Gleiche, in der kleinen, verstrahlten Pegidawelt.

Die Tatsache, dass der Feind überhaupt nicht existent ist (schließlich sind nur 2,5% der Einwohner Dresdens ausländischer Herkunft und gerade mal 0,1% der Dresdner Einwohner überhaupt Muslime), spielt keine Rolle mehr. Stunk machen und seinen eigenen Ärger freien Lauf lassen, dass ist alles was übrig bleibt. Frustrationsdezimierung auf Kosten Anderer.

Ich für meinen Teil fühle mich ganz mies dabei, wenn ich auf die Entwicklung der letzten Monate zurückblicke. Mir kommt im wahrsten Sinne des Wortes die Galle hoch. Ständig lese ich hirnverbrannte Hasstiraden von geistig degenerierten „Islam-Kennern“, die ihre Bildung ausnahmslos vom Sofa aus genossen haben. Ich behaupte nicht, dass ich mich mit dem Islam auskenne. Im Gegenteil. Der Islam ist mir scheißegal. Genauso wie das Christentum, die Quantenphysik oder linksdrehende Milchkulturen. Aber mir ist bisher noch keine „Randgruppe“ so dermaßen auf die Eier gegangen, dass ich dafür meinen Allerwertesten auch nur im Ansatz, im Winter (!),  auf die Straße geschleppt hätte. Und bei den miesgelaunten Ösis kann das eigentlich auch nicht anders sein, weil es da hinten so gut wie gar keine Muslime gibt. Höchstens im Fernsehen.

Wir sollten damit anfangen, die Entwicklungen der vergangenen Zeit als Realsatire zu betrachten und pausenlos unsere Witze darüber machen. Dann verfliegt eventuell die Ernsthaftigkeit und die tatsächliche Bedrohung von all dem. Zum Glück werden wir dabei aber stark unterstützt – von der Pegida und Onkel Bachmann himself. Der fotografiert sich nämlich gerne mal mit schniekem Scheitel und Bärtchen und postet seltsame Sachen im Internet. Und sowas gräbt Anonymous dann aus und postet es wiederum auf Twitter. Und dann tritt der gute Lutz auch noch zurück. Sowas aber auch.

War wohl doch kein ungünstiger Mikrofonschatten.

Also. Habt Spaß mit den niedlichen Schnullernazis und macht eure Witzchen. Am besten qualitativ hochwerte, wie die von Sulaiman Masomi.

Neujahrsansprache!

Mögen die unter Zwang verbreiteten Informationen auch noch so einschläfernd dargebracht werden, präsentieren Herr Reichskanzler Fürst Norbert Rudolf aus der Familie Schittke zu Romkerhall (Exilregierung des Deutsches Reiches/Kaiserreich!), sowie Präschidiumschvorschdans-Erweiterten-Mitglied Herr Greidschuruhrschsch (?!) nun den nachfolgenden, völlig frei gesprochenen Beitrag zur aktuellen Lage der Deutschen Nation in Form einer Neujahrsansprache des aktuellen Zeitalters Zweitausendfuffzehn!

Ich hoffe, unser großer Reichskanzler Fürst Norbert Rudolf aus der Familie Schittke zu Romkerhall (Exilregierung Deutsches Reich/Kaiserreich!), sowie Präschidiumschvorschdandsch-Erweiterten-Mitglied Herr Krscheidschuschgrubrusch (?!?!) konnten ein wenig Licht in Dunkel bringen, damit sich meine getreue Leserschaft auch im Jahre Zweitausendfuffzehn nicht von schönfärberisch-kaschierten Sonntagsreden unserer sogenannten Politiker-Besatzungskräfte (und deren Mitarbeiter!) verdummbeuteln lässt!

Seht in euer Herz und lasst euch des Weiteren auch in Zukunft nicht durch denen, der Deutschen angedichteten Fremdemfeindlichkeits-  oder den Nazikeulen-Märchen, die die fremdbestimmten Meinschtriehm-Medien stets postulieren, vom eigenen kritischen Denken abbringen!

Achso, und erhebt euch verdammtnochmal, wenn die Nationalhymne zum Ende hin angestimmt wird. Ein glückliches Zweitausendfuffzehn, Kammeraden!

Leute, im Ernst: Das Jahr hat zwar erst angefangen, aber lustiger als diese Realsatire da oben kann es unmöglich werden :*)

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