metamorphos1s

01 Mai
1. Mai 2012

Ich hatte gestern frei, brückentagmäßig – Das war supercool. Ausserdem war ich grippetechnisch total ausser Gefecht gesetzt und habe das Haus nicht verlassen, was nicht so toll war. Somit nutzte ich die gewonnene Zeit, um am iPad stupide elektronische Musik zu produzieren. Schliesslich habe ich nicht umsonst 11€ für das grandiose Reactable ausgegeben,.. da muss ja irgendwann mal Output bei rumkommen. Als der Song fertig war, überlegte ich mir, was ich denn nun damit anfangen sollte.

Dubstep mit Offbeats passt eindeutig gut zu wirren und kaputten Elementen, soviel war klar. Dementsprechend bastelte ich unter Zuhilfenahme von MoGraph und After Effects eine Animation, die genau so kaputt ist.

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Pocket (Formerly known as Read It Later)

17 Apr
17. April 2012

Ich nutze das Web hauptsächlich als Informationsquelle und lese 80% der Zeit Artikel, Blogs, Timelines und sonstigen Kram. Für die meisten Blogartigen Gebilde nutzt man dabei wunderbare Feedreader, z.B. Reeder. Für nicht-Blogsachen oder vereinzelte Texte sind diese Tools allerdings nicht brauchbar. Des Weiteren sitze ich oftmals irgendwo in der Pampa und habe nicht die Lust, einen längeren Artikel auf einem viel zu kleinen Display zu konsumieren. Was macht man in so einem Fall? Man mailt sich diesen Artikel selbst zu und liest ihn daraufhin niemals, weil Mails fürchterlich 1995 sind.

Eine andere Möglichkeit ist der Gebrauch von Lesezeichen (1998) inkl. Crossplattform-Synchronisierung via xmarks (2001). Wirklich toll ist das aber auch nicht. Im Gegenteil.

Vor rund 2 Jahren erschien aus diesem Grunde der Dienst ReadItLater, den ich von da an exzessiv nutzte. Einige Zeit später wurde das grandiose Instapaper vom guten Marco Arment auf die Menschheit losgelassen. Ich wechselte direkt, spendete sogar einen kleinen Freudenbeitrag und erwarb Instapaper für knackige 5€ im AppStore. Istapaper war einfach wesentlich reduzierter und bereitete die Inhalte deutlich besser auf.

Auf Instapaper folgte der komplett kostenlose Dienst Readability, der die Inhalte wiederum besser aufbereitete, einige nützliche Sharingmöglichkeiten bot und großartig in Reeder, Tweetbot, Firefox, Chrome etc. integriert war. Ich switchte daraufhin erneut, obwohl der Wechsel eigentlich mehr dem Rumprobier-Drang entsprang. Readability lief darauf hin bis zum gestrigen Tage bei mir.

Heute, 5 Monate später, ist Pocket geboren. Pocket ist dabei kein neuer Dienst, sondern ein Rebranding vom ReadItLater Service. Ich reaktivierte also meinen gefreezten Account und schaute mir das Ganze mal an. Das Ergebnis war prächtig. Die App, egal ob iPhone, iPad oder Android sieht wunderbar aus. Die Aufbereitung der Texte ist spitze, Werbung wird zu 99% entfernt, Videos werden erstmals einwandfrei in die Formatierung übernommen und innerhalb der App gibt es wundervolle Funktionen, um die gesicherten Artikel zu organisieren. Ich finde nicht einen Negativpunkt an Pocket und spreche hiermit meine uneingeschränkte Empfehlung aus. Ohne diese Dienste geht bei mir eigentlich gar nichts mehr, und wenn Pocket dann auch noch komplett werbefrei und kostenlos daher kommt – umso besser.

Ausserdem sieht Pocket einfach schweinegut aus – Sowohl die App ansich, als auch die Webversion. So hat auch das Auge was davon.

Saugbar ist das Ganze übrigens hier.

Cheers! works.

16 Apr
16. April 2012

So, kurze Story warum Twitter gut ist und der ganze Rest nicht.

Mein NAS war kaputt. Wollte nen Plexupgrade machen -> falsche Prüfsumme -> Installation ging trotzdem weiter -> NAS ging aus -> NAS ging wieder an -> kein Zugriff -> Ich weine. Daten sind verschlüsselt und somit ohne professionelle Hilfe nicht mehr recoverfähig. Ich schnauz’ @netgear auf Twitter an und weine weiter. @netgear erzählt mir, ich soll doch beim Support anrufen. Ich rufe beim Support an, aber der Support teilt sich offenbar das Büro mit Apple. Drei Tage höre ich mir nichts sagende Weisheiten an, was ich denn alles tun soll und merke schon während der Erläuterungen auf der Gegenseite, dass alles hoffnungslos ist.

Ich schnauze @netgear erneut an und sag denen, dass deren Support für’n Arsch ist. @netgear stimmt mir zu und retweetet mein Gemotze. Daraufhin hagelt es an weiteren Retweets, bis sich mehrere Leute bei mir melden. @chirpah sagt mir, das @yodah alles gefixt bekommt und retweetet die Anfrage. @yodah quatscht mich an, gibt mir 3 Ratschläge die ich befolge. Alles ohne Erfolg. Ich sag “nö, geht nich”. @netgear sagt mir, ich soll irgendwie mit ner nadel am Resetknopf rumpuhlen und son paar Knöpfe drücken. Ich mach das.

@yodah sagt mir, ich soll nen bisschen warten – mach ich.

Ein Tag später schreibt mir @netgear: cheers! works.

Hätte ich diese Anfrage in Facebook gestellt, hätte ich Links von Webseiten (Spiegel Online etc.) bekommen, in denen geschrieben steht, dass Netgear eh total unsicher und doof ist. Dann wäre eine Diskussion losgebrochen mit Inhalten, die mich nicht interessieren bzw. nicht weiterbringen. Irgendwann hätte jemand gesagt, dass NAS Systeme doch eh voll die Geldverschwendung sind und man alles auf Tonbändern speichern sollte, die man anschliessend im Garten vergräbt. Anschliessend hätte jemand behauptet, er kenne jemanden, der sich damit auskennt. Dieser Jemand hätte sich aber niemals gemeldet und ich hätte gefragt “wo bleibt’n der Typ?”. Die Antwort wär gewesen “keine Ahnung. Besser wäre eh gewesen Du würdest alles auf Hybridtelefonkabelbügeleisenspeichermedien sichern. Die sind eh viel besser als Netgear Sachen – Hab ich auf Spiegel Online gelesen.” Darauf hin hätte sich ein Portal neben mir geöffnet, welches mich in eine Zeitschleife gerissen hätte, in der sich bis an mein Lebensende die gleichbleibende Kommunikation wiederholt hätte. Ich wäre verloren und die einzige Möglichkeit dem ganzen Elend zu entkommen, wäre sofortiger Suizid.

Zweite Geschichte. Ich benötigte alten Toner und frage dementsprechend bei Facebook nach eben diesem. Es entwickelt sich eine Diskussion aus 68 Replies. Gegen Ende sprechen wir über das Perpetuum Mobile – Einen Toner erhalte ich nicht. Ich stelle die gleiche Anfrage auf Twitter und bekomme zwei Retweets und vier Tage später drei Tonerkartuschen. Vom wem diese Kartuschen stammen, weiss ich bis heute nicht – irgendein Martin aus Oldenburg. Aber hey, ich habe die Tonerkartuschen.

Cheers!

Olli Schulz & Der Hund Marie

16 Apr
16. April 2012

Dieses Wochenende stand nach längerer Abstinenz mal wieder ein Konzertbesuch an. Olli Schulz spielte in der Osnabrücker Lagerhalle und das konnten Stephie und meine bescheidene Person uns natürlich nicht entgehen lassen. Irgendwie geschah das Ganze im Rahmen des seltsamen Popsalon-Festivals bei dem ansonsten so ziemlich keine einzige interessante Band auftrat.
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Facebook kauft Instagram

09 Apr
9. April 2012

I’m excited to share the news that we’ve agreed to acquire Instagram and that their talented team will be joining Facebook.

Quelle: Instagram

So schnell kann’s gehen:
Mark Zuckerberg kauft den beliebten Fotosharing Dienst Instagram und haut mal eben eine Milliarde US-Dollar auf den Tisch. Es ist ja schon nervig, dass nun bald tonnenweise Androidfotobrei in den Dienst gepumpt wird.. wenn nun allerdings der dumpfdebile Facebookuser ebenfalls noch grösseren Wind von dieser Plattform bekommt, werden wir in absehbarer Zukunft im Fotomüll ersticken. Natürlich, man kann weiterhin den wirklich guten und kreativen Leuten auf Instagram folgen  und die “anderen” ignorieren – Es wird allerdings zunehmend komplizierter diese Perlen auf einer zugemüllten Plattform ausfindig zu machen. Zudem geht ein ganzes Stück Individualität flöten.

Ich liebe Instagram und nutze es schon eine ganze Weile. Wie es zukünftig aussieht wird sich dann wohl oder übel zeigen. Es wäre allerdings schon ein Verlust, da diese Plattform an den richtigen Ecken vor Kreativität und künstlerischem Ideen nur so strahlt.

Danke, Mark.

 

// Update: #instablack ist geboren :D

Alles sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht.

Redesign: rawwr 3.0

18 Mrz
18. März 2012

Hallo liebes Internettagebuch.

Ich hab dich mal wieder umgebaut, weil ich Dich nicht mehr leiden konnte mit Deinem hässlichen Fullscreenlayout.

Du hast jetzt nen neues Theme und wurdest somit ein klein wenig aufgehübscht.  Ich habe Dir absichtlich keinen “minimal-look” verpasst, weil mir “minimal” ebenfalls auf den Geist geht. Jeder Heiopei besitzt ein minimal-Layout und denkt dann, nur weil er ein minimal-Layout besitzt, wär er jetzt total trendy und designtechnisch absolut begabt und vollkommen over-the-top. Das ist aber nicht so, glaub mir. Ein Großteil der Minimal-fans lieben Minimal, weil Minimal so minimal ist, dass man sich keine Gedanken um gestalterischen Content machen muss, sondern selbigen einfach weglässt.

Es ist mir egal, ob das jetzt der Wahrheit entspricht oder nicht – Es ist jedenfalls mein Empfinden und darum bist Du jetzt so, wie ich es es für richtig erachte. Neues Logo gibts ebenfalls und technisch haste nun auch mehr unter der Haube, da Du jetzt responsive bist. Das bedeutet, Du passt Dich ans jeweilige Endgerät an und machst auch auf Smartphones, sowie Tablets eine gute Figur. Ein bisschen muss ich noch an Dir schrauben, aber das wird schon. Ich hab nur momentan keinen Bock dazu. Trotzdem hab ich Dich lieb, mein Internettagebuch.

xoxo, Dein Timo

Saints Row: The Third

30 Jan
30. Januar 2012

Eins vorweg: Ich hab den Text geschrieben, während ich aß und einen Film schaute. Dementsprechend spielte eine korrekte Rechtschreibung eine eher untergeordnete Rolle.

Wenn mich einer fragt, was denn mein Spiel des Jahres 2011 ist, denke ich mir “Saints Row: The Third” und sage “Battlefield”. Ich hätte es echt nicht erwartet und hab mir das Ding eigentlich nur gekauft, weils billig war und nen Kumpel vor Ewigkeiten meinte, das ihm Saints Row 2 sehr gefallen hat.

Das Game lag dann zugegebenermaßen einige Tage still in der Ecke und gammelte vor sich hin. Als ich dann aber Besuch bekam und wir uns einen Zeitvertreib für den Abend suchten, dehnte sich selbiger zeitlich gesehen fast bis in die Mittagsstunden des nächsten Tages. Wer das Game noch nicht getestet haben sollte.. TUT ES VERFLUCHT NOCH EINS!! Read more →

Nie wieder kaufe ich irgendwas im Geschäft. Insbesondere nicht so kurz nach Weihnachten!

28 Dez
28. Dezember 2011

Neulich ist mir wieder eine HDD zu Bruch gegangen – das war ärgerlich. Seitdem rotiert in meiner Dose eine 5400rpm Platte was auch sehr ärgerlich, weil langsam, ist. Das alles ist natürlich kein Zustand und ich setzte mir für den heutigen Tag das Ziel, zum ersten mal in meinem Leben ne hübsche SSD käuflich zu erwerben.

Also stöberte ich auf den Seiten diverser Hardwarehändler und wollte erstmal schauen was es denn überhaupt so gibt. Nach 5 Minuten hatte ich dann auch direkt keinen Bock mehr mich mit der Materie zu befassen. Die Userberichte lauteten durchweg “megatoll” und “absoluter Schlamm” – wohlgemerkt zu ein und demselben Produkt. Außerdem war die Auswahl einfach viel zu groß. Mich im Netz vernünftig zu informieren ist auch keine Option gewesen, da ich, wie bereits erwähnt, keinen Bock hatte.

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Ich bin ein Vorbild.

16 Dez
16. Dezember 2011

Hin und wieder blogge ich etwas. Das ist okay. Manchmal sind die Inhalte, die ich so veröffentliche, nichts weiter als in harmlos anmutenden Wörterfassaden versteckte Hasspredigen. Das ist auch okay – Ich bin halt so und ergötze mich in erster Linie an Dingen, die mich ankotzen. Ich erlebe auch viele schöne Sachen, über die ich aber nicht blogge. Zum einen interessiert es sowieso kein Schwein und zum anderen verspüre ich bei schönen Dingen selten den Drang, euch daran teilhaben zu lassen.

Heute ist es allerdings anders, denn dieser Blogpost behandelt eine kürzlich eingetretene Begebenheit, mit der ich mich in gewisser Weise selbst loben kann. Viel mehr Lob gebührt allerdings einer völlig anderen Person, die ich im Folgenden nicht namentlich erwähnen werde. Die besagte Person Sonja hat mir vor einiger Zeit eine E-Mail geschickt (nichts spannendes),… und zwar über das Kontaktformular dieser Website (total phänomenal – es funktioniert!). In der Mail hat Sonja die Person mich darum gebeten, ihr doch auch so ein selbst gemachtes Puma Pedalboard zu bauen und ich schrieb ihr zurück, dass ich keine Zeit dafür habe. Das war noch nicht einmal gelogen. Ich habe ihr allerdings ein paar oberflächliche Tipps mit auf den Weg gegeben und gesagt, sie soll es doch mal selbst versuchen.

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© Copyright by Timo Vorwald / rawwr 3.0