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Hyperlapse

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Was Microsoft vor mehreren Wochen als Technik-Demo der Menschheit präsentierte, schmeißt die Facebooktochter Instagram jetzt kurzerhand auf den Markt. Das Schöne an der App ist, dass sie funktioniert. Und das sogar sehr gut, auch wenn der Tracker bei horizontal vorbeifahrenden Autos (ja, Autos fahren meistens horizontal vorbei) versucht, die horizontal vorbeifahrenden Autos zu tracken und dabei in der Horizontalen verrutscht.

Traditionally, time lapse videos depend on holding your phone or camera still while you film. Hyperlapse from Instagram features built-in stabilization technology that lets you create moving, handheld time lapses that result in a cinematic look, quality and feel—a feat that has previously only been possible with expensive equipment.
blog.instagram.com

Hier mal mein gehyperlapster Arbeitsweg, liebevoll untermalt von unfassbar fesselndem, gemafreiem YouTube Reggae.

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What’s a Twitter timeline?

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[...] when we identify a Tweet, an account to follow, or other content that’s popular or relevant, we may add it to your timeline. This means you will sometimes see Tweets from accounts you don’t follow. We select each Tweet using a variety of signals, including how popular it is and how people in your network are interacting with it. Our goal is to make your home timeline even more relevant and interesting.
deathnote.wikia.com

Informationen, die ich erhalte, ohne sie jemals bestellt zu haben, sind für mich grundsätzlich Spam. Und generell stellt jegliche Art von Timeline Algorithmus den eigentlichen Sinn des Nachrichtendienstes stark in Frage. Sämtliche Entscheidungen der letzten Monate zeugen eigentlich nur davon, dass Twitter sein eigenes Produkt nicht versteht.

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Momentan schaue ich zum zweiten mal die Anime-Serie Death Note. Im Verlauf meines Studiums drängte mich mein damaliger Mitbewohner fast täglich dazu, dieser Serie eine Chance zu geben und ich weigerte mich stets, denn der Begriff Anime implizierte für mich all das, was ich nicht haben wollte.

Irgendwann versuchte ich mich aufgrund exorbitanter Langeweile aber doch daran und war gebannt wie nie zuvor. Und auch heute, beim Zweiten Durchlauf, fasziniert mich dieses Teil immer noch gnadenlos. Es ist beeindruckend, wie durchdacht, spannend, intelligent und bösartig Death Note ist. Ich möchte mehr davon.

The human whose name is written in this note shall die.
deathnote.wikia.com

Leider habe ich es bis heute nicht geschafft, andere Menschen – außer meine liebe Dame – dazu zu bringen, sich das Teil anzuschauen. Entweder sind sie zu sturr und haben die gleichen Vorurteile wie ich damals, oder sie kennen (und vergöttern) diese Serie sowieso bereits seit Jahren.

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failed.

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Es gibt Tage, die wiegen so schwer und tragen eine solche Wichtigkeit in sich, dass diese zu umschreiben einer autorischen Höchstleistung bedarf. Tage, die nicht nur ein einzelnes, kleines Leben bestimmen, sondern eine Zukunft – Deine Zukunft und die Zukunft deines Spiegelbildes.

Und manchmal scheint alles so greifbar. Und manchmal verkennst du die Distanz und fällst. Hoffnung wird zu Verweiflung. Freude zu Angst. Und so schaue in den Spiegel und vermisse das Spiegelbild.

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Record Store Day

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Heute ist Record Store Day und pünktlich um 11 Uhr stand ich zusammen mit ca. 40 anderen Personen zur Eröffnung bei Shock Records auf der Matte.

Als sich die Tür dann öffnete stürmten die ganzen Leute in den Laden und grabschten allesamt nach genau den Platten, die ich ursprünglich kaufen wollte. Der Besitzer, Bibi, erinnerte sich aber glücklicher Weise an mich und stellte mir bereits vor Eröffnung eine meiner Wunschplatten zur Seite: Katatonia – Kocytean. Nachdem eine etwas dickliche Frau dann kurzzeitig die Against the Grain von Bad Religion heimlich hinter einem Plattenhaufen versteckte, um sich einen Kaffe zu holen, habe ich mir die Platte dann auch noch flott unter den Nagel gerissen. War übrigens die Letzte.

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Neunhundert Millionen Pixel

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Daniel Boschung lebt in der Schweiz und arbeitet als Fotograf. Soweit nicht sonderlich spannend. Interessant wird es erst an dem Punkt, bei dem man erwähnt, dass der gute Mann Gesichter kartografiert. Diese Arbeit erledigt er dabei nicht “aus der Hand”, sondern unter Zuhilfenahme eines Industrieroboters, den er für seine Zwecke umprogrammiert hat.

Der Roboter fährt das Gesicht des zu portraitierenden Objekts ab und schiesst dabei insgesamt 600 Fotos in 30 Minuten. Am Rechner werden die Bilder anschließend in einem 900 Millionen Pixel großen Klumpen zusammengestampft und auf eine 180 x 180 cm Fläche aufgebracht.

Die Bilder sollen in Lebensgröße vollkommen irritierend wirken, da jedes noch so kleine Detail erkennbar ist. Auf der Webseite des Projekts finden sich noch weiterreichende Infos, sowie Bildmaterial zum reinzoomen. Ich jedenfalls bin schwer beeindruckt und würde das Ganze gerne mal in Realität sehen.